Talk Microsoft 365

Wir sprechen über alles aus der Microsoft 365 Welt und sehr oft über Microsoft Teams

Community Einblicke - Was steckt hinter sharing is caring

27.03.2026 27 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

(Disclaimer: erstellt mit ChatGPT)
Hallo liebe Community, 👋

In dieser Episode von Talk Microsoft 365 sprechen wir nicht über Features, sondern über das Fundament dahinter: Community. Dabei geht es natürlich auch um den Kontext von Microsoft 365, Microsoft Intune, Security Copilot, E3, E5 und moderne Agents – denn genau diese Technologien leben davon, dass Wissen geteilt und weiterentwickelt wird. Community ist der unsichtbare Layer hinter Microsoft 365, der echte Praxis ermöglicht – egal ob bei Copilot, Agents oder klassischen Admin-Themen.

Gerade im Umfeld von Microsoft 365, Microsoft Intune und Security Copilot zeigt sich: Dokumentation allein reicht nicht. Erst durch Community, Austausch und reale Erfahrungen entstehen echte Lösungen – unabhängig davon, ob ihr mit E3, E5 oder neuen Agent-Szenarien arbeitet.

🔍 Technische & fachliche Highlights
  • 🌍 Community als Basis für Microsoft 365 Wissenstransfer
  • 🧠 Zusammenhang zwischen Copilot, Agents und Community-Wissen
  • 🔐 Warum reale Erfahrungen wichtiger sind als reine Dokumentation
  • ⚙️ Praxisbeispiele aus Teams, Copilot und Projektarbeit
  • 📚 Wissen aufbauen durch Blogs, Videos, Podcasts und GitHub
  • 🎤 Entwicklung von Präsentations- und Kommunikationsskills
  • 🚀 Community als Karriere-Booster im Microsoft-Umfeld
  • 🔄 Feedback-Loops als Schlüssel für kontinuierliches Lernen
  • 💡 Einstieg in die Community – ohne Druck und ohne Ziel „MVP“
Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst gern Feedback da und teilt sie mit eurer Community 🙌
Michael & Thorsten
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Infos aus der Episode
📎 https://techcommunity.microsoft.com/
📎 https://community.powerplatform.com/
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Twitter Michael: @plemich
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Music Intro/Outro: Vacation - AShamaluevMusic.
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Music Background: Inspirational Corporate Ambient - AShamaluevMusic
Music Link: https://www.patreon.com/ashamaluevmusic
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Transkript

Hallo Thorsten. Hallo Michael. Hallo liebe Community. Wir haben ein kleines Special für euch mitgebracht. Wir sitzen hier auf dem wunderbaren Campus von Microsoft in Redmond. Quasi dem Mutterschiff von all dem, was hier passiert ist. Mit diesen ganzen Teams, Security und alles Mögliche. Wir sind gerade auf dem MVP Summit. So ist es. Dabei haben wir bisschen philosophiert, wie das Thema mit den ganzen Community-Aktionen angefangen hat. Wir darüber zu einem Thema gekommen, dass wir dachten, wir zwei wollen euch einfach ein bisschen was mitgeben. Nicht, was bei uns alles so historisch passiert ist, eher, was man im Bereich Community machen kann, wie man vielleicht auch ein paar Überlegungen anregen kann, wenn ihr Interesse habt. mit anderen Leuten in den Austausch zu gehen, ... ihr vielleicht einen Ansatz habt. Und was uns auch nochmal wichtig ist, ... was uns persönlich die Community-Arbeit ... gebracht hat. Natürlich geht es immer primär um ... sharing is caring, Wissen verteilen, ... Wissen teilen mit anderen. Aber natürlich hat man auch ... Benefits und da geht es jetzt nicht darum, ... ich bin MVP und habe ... direkt einen Zugriff auf Microsoft, ... sondern was persönlich ich als ... Michael, ich als Thorsten oder was eben auch ihr ... aus der Communityarbeit für euch in das tägliche Leben, in Berufsleben, wo ihr ihn auch immer mitnehmen könnt. ja, insofern heute mal nicht technisch, überhaupt nicht technisch, sondern rein Soft Skills. Was bringt einem die Community? Ich technisch werde ich aber schon. geht dann so. Aber da kommt man gleich zu. Ich glaube, was ganz... Wir sind gerade so ein bisschen, wir werden hier von den Gänzen auf den Dächern von Microsoft werden wir angemeckert. Seltsames Gefühl. Das ist ganz andere Audience hier. Ich glaube, dass was bei uns beiden Auslöser war, dass wir uns überhaupt damit beschäftigt haben, war, dass wir das aus anderen Teilen der Welt, aber auch im direkten Umfeld vorgelebt bekommen haben. was dieses Sharing is Caring eigentlich ist. Ich habe damals angefangen in diesem OCS, Skype for Business, LYNC Teil mich damit zu beschäftigen und habe ganz viel Wissen von anderen konsumiert, die genau das gelebt haben. Also ich erinnere mich daran, dass ich eben auf diese frei zugänglichen kostenlosen Informationen angewiesen war teilweise auch, weil dort eben ein paar Bugs auch aufgetaucht sind. die zum Beispiel einen Jeff Schurz für die Polidevices dokumentiert hat, die ich wahrscheinlich so nicht gefunden hätte und wo es auch seitens Poli damals nicht so richtig viele Informationen gab. Naja, es ist halt immer noch ein wesentlicher Unterschied, ob ich eben einen theoretischen Learn-Artikel bei Microsoft lese oder ob ich von jemanden, der es vielleicht einmal oder auch fünfmal oder auch zehnmal schon durchgeführt hat und dementsprechend einen ganz anderen Erfahrungswert hat. ob jetzt dieser eine Parameter, laut technischer Dokumentation der Richtige ist, auch wirklich der Richtige ist, oder ob er nur in Kombination mit fünf anderen Parametern zu dem Ziel führt, wo ich hin will, oder ob es einfach eine schlechte Dokumentation ist und es einfach keine Lösung dafür gibt. Richtig. Und ich glaube, das ist ein Beispiel dafür, was ganz vielen vielleicht ganz unbewusst irgendwie passiert, wenn ihr, auch wenn ihr heutzutage einen Copilot fragt oder einen Gemini oder irgendwas, an AI. Die holen ja ihr Wissen aufgrund von existierenden öffentlich verfügbaren Informationen. Das können Herstellerinformationen sein. Das Schwanken der Kamera. Das ist irre. Ja, Wahnsinn. Es ist nicht so, dass wir den Tisch bewegen. Das ist, glaube ich, AI, oder? Ja, irgendwie so. gibt es so eine Technik, die das macht. Also, die basieren ja auf diesen öffentlichen Informationen. Das heißt, jemand hat sich hingesetzt, hingestellt und hat Wissen bereitgestellt. Inzwischen sind wir so weit, dass wir aus meiner Sicht ganz viele Varianten haben und es schwer ist, dieses auf eine Wissensquelle runterzubrechen. Das heißt, für eine Community ist das, wenn ihr euch fragt, wie soll ich denn, ich arbeite ganz viel mit Produkten, ich habe ganz viele Momente, diese Moments of Luck-Fass, falls euch das nichts sagt. Es gibt da wahrscheinlich wieder eine Session im Herbst bei der M365 Summit. Da stellt man einfach fest, dass die Theorie und die Realität nicht zusammenpasst. Oder dass man vielleicht sehr nah an der Theorie ist, aber unterm Strich halt doch irgendwas anderes noch drumherum machen muss, damit es so funktioniert, wie es im echten Leben ist. Weil die Anforderungen einfach vielleicht auch abweicht von dem, was theoretisch gedacht ist. Oder ihr seid in einer Situation, dass ihr sagt, hier habe ich ein Problem mit Copilot mit Teams, mit irgendeinem Microsoft-Produkt ... oder auch irgendeinem anderen Produkt. Das muss ja noch nicht mal ... Microsoft-Community sein. Da habe ich jetzt drei Wochen lang rumgetüftelt ... ... und endlich ist mir heute Nacht ... ... die Idee gekommen, wie ich das Problem löse. Und klar, dann gibt es die eine Variante. Ich habe für mich die Lösungthema abgeschlossen. Alles gut. Andere Möglichkeit ist eben zu sagen, alles klar. Ich dokumentiere es für die Außenwelt. Und vielleicht gibt es jemand anderes da draußen, der genau vor dem gleichen Problem steht und bevor der sich jetzt drei Wochen lang, so wie ich, sich den Kopf zermatet, wie ich das Problem löse, nutze ich eben LinkedIn, öffentliches Blog, was auch immer, dokumentiere das und helfe damit anderen, schneller an die Lösung zu kommen. Wir haben im Vorfeld drüber gesprochen, dass wir gar nicht so viel auf dieses MVP-Programm raus wollen. Trotzdem muss ich einstreuen, dass das vor 30, 35 Jahren wie uh über 30 Jahre ist es entstanden, weil Personen sich in Newsgroups ausgetauscht haben. Also damals quasi die Foren, mit denen halt damals das Wissen unter den Techies ausgetauscht wurde. Und auf Basis dessen wurde mehr oder weniger dieses Programm gegründet, weil man dann diese Experten dazugeholt hat, die mit der echten Welt etwas zu tun hatten. Und genau an der Stelle können wir halt inzwischen auch sagen, Das hat sich von Newsgroups weiterentwickelt. hast gerade eben LinkedIn gesagt. Blogs gehören mit dazu. Aber auch, dass man das als Videodokumentation macht, auf einen YouTube-Channel mit drauf stellt und praxisnah mit ranbringt. Oder ob man das als Podcast macht. Code schreibt und das auf GitHub stellt. Meetups. Meetups zum drüber reden, direkten Austausch. Vielleicht auch mit den Leuten, die bei euch in der Community sind. und die mit euch auch in einer ähnlichen Situation sind, weil das eben nicht der Unterschied ist zwischen dem, wie es in Europa gemacht wird und in den USA gemacht wird oder in Asien gemacht wird, sondern weil das dann eben bei euch in Bottrop-Kirchhallen ist oder wo auch immer, Hamburg, München. Wo auch immer ihr unterwegs seid. Genau. Ich glaube, das ist schon etwas, das viele gar nicht vor Augen haben, dass es, wenn es um das Thema Community geht, gar nicht diesen einen goldenen Weg geht. Das gibt es in der Form nicht. Es geht eher darum, was ist der Ansatz dahinter? Und so doof es klingt, Sharing is Caring wird da ganz viel als Hashtag einfach verwendet. Auch zu hinterfragen, warum existiert das? Dieses, ich habe jetzt drei Wochen lang über ein Problem gegrübelt. Ich bin auch bisschen stolz vielleicht, dass ich das gelöst habe und will das in die Welt hinaus brüllen. Ich habe es gelöst. Und dann das Ganze auch noch für andere verfügbar zu machen. Das ist einfach was einen riesen Mehrwert auch bieten kann. Oder andere Situationen. Ihr grübelt seit drei Wochen über dieses Problem, habt keine Lösung für das Problem, weil ihr dann, ihr kennt es mit Sicherheit, irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und dann geht ihr doch mal abends zu einem Meetup. was in diese Richtung geht. Ihr könnt euch mit anderen austauschen, ... ... die dieses Problem vielleicht schon mal hatten ... oder euch nochmal ganz andere Ideen geben, wie das Problem zu lösen ist ... und zwei Tage später habt ihr das Problem. Auch das ist aus meiner Sicht, ... aus unserer Sicht Community. Absolut. Ich glaube auch dieses Feedback ist ganz, ganz wichtig. Das wenn ihr nämlich jemanden habt, ... der euch in eurem Arbeitsleben ... oder auch in eurem Privatleben ... bei irgendwelchen Problemen in in Form von Community-Aktionen geholfen hat. Auch mal hinzugehen und zu sagen, danke schön. Das war genau so ein Punkt, der dann zum Austausch geführt hat. Ich möchte mal was aufgreifen. haben vor ein paar Episoden über Live-Events gesprochen. Und ich habe hinterher tatsächlich auch von jemanden aus der Community eine Anfrage gekriegt, habt ihr das und das Szenario schon mal gehabt bei bestimmten Webinareinstellungen? Das fand ich sehr, sehr spannend. Da würde ich halt beim nächsten, wenn wir noch mal bisschen tiefer in die Technik gehen, das noch aufgreifen. Heute nicht. Heute nicht. Gibt mir Mühe. Aber das fand ich halt schön, auch diesen Austausch zu kriegen. Ich persönlich hatte das Problem noch nicht, aber wir hatten darüber eben etwas aus meiner Sicht als weitere Optionen, worüber wir auch reden können und sollten, das eben auch zu kommunizieren. Er hat es im Arbeitsumfeld aufgrund von Schulungen, die sie durchführen. Ich hatte es in meinem Arbeitsumfeld noch nicht, weil ich das eben nur für bestimmte Verwendungszwecke habe. Und darüber kann man eben auch dafür sorgen, dass es ein vollständiges Bild gibt und wir das lernen. Das finde ich halt das Schöne an der Community. Mach du? Nee, ich bin gespannt was jetzt. Okay, ich hätte einen Sprung gemacht. Ja, Sprung hätte ich auch gemacht. Auf das man persönlich lernen kann. Ah, okay. ja? hau rein. Okay. Oder raus. Also, ich hatte ja vorhin so schön gesagt, ich muss ein bisschen über Technik reden. natürlich stellt sich immer die Frage, ja, aber wie fange ich denn an? Also dieses... Jetzt will ich irgendwas tun, wie setze ich mich damit auseinander? Heutzutage ist es relativ einfach einen Blog aufzusetzen, das geht per WIPECODING, dann sage ich dem, mach das und dann habe ich einen Blog hinten dran. Dann kann das automatisch irgendwie füttern lassen. Das ist noch somit das einfachste. Aber wenn es Videos geht zum Beispiel oder Podcasts oder irgendwelche Demos aufnehmen oder vielleicht auch die Screenshots für den Inhalt eines Blogs, da bin ich ganz schnell an Themen, wo ich mich mit neu... neuen Sachen, meistens neuen Sachen beschäftigen muss, wenn ihr das nicht sowieso irgendwie in einem beruflichen Kontext schon habt. Aber grundsätzlich, als wir hier dieses Projekt angefangen haben, haben wir auch noch ganz andere Technologie verwendet als jetzt hier ein Laptop auf dem Tisch mit einem Aufnahmestudio, online ist. Auch dazu hatten wir, glaube ich, eine Folge, wie wir gestartet sind mit der Technik und wo wir dann damals standen. glaube, mittlerweile sind wir schon wieder. Drei Schritte weiter. Vielleicht sollten wir das auch nochmal aufnehmen, was da inzwischen so der Prozess macht. Aber da haben wir halt gelernt, dass wir uns mit Videoschnitt auseinandersetzen, dass wir auf einmal festgestellt haben, vielleicht ist mein Dell XPS Notebook mit eingebauter Grafikkarte nicht das Richtige für ein Video-Rendern. Vielleicht auch schon, aber unter welchen Trade-offs, also wo habe ich dann was, wo ich das wieder zurückstecken muss. Oder, also so diese Themen, oder wie baue ich, wo finde ich Musik? Also gar nicht mal in die Tiefe reingehen, aber wo finde ich denn Musik, die ich verwenden kann und unter welchen Bestimmungen kann ich das denn verwenden? Was ist mit Bildern mit reinbauen? Ganz viele Sachen, die drumherum existieren, weil ich mich in ganz viele Themen erstmal einarbeiten musste. Aber dadurch, dass ich Spaß daran hatte, hat sich das nicht wie Arbeit angefühlt. ein riesen Unterschied. Und da habe ich schon gemerkt, dass eine persönliche Entwicklung, was so dieses Toolhandling angeht. Ja. Und dann gibt es natürlich auch noch ganz andere persönliche Entwicklungen. Keine Frage. Also, wenn ihr halt so weit seid, dass ihr sagt, das ist jetzt ein Topic, was ich gerne zum Beispiel auf einem Meetup vortragen möchte, wo ich Erfahrungen gemacht habe, erste Erfahrungen gemacht habe, aber im Rahmen eines Vortrags reicht jetzt dieses eine Topic nicht eine halbe Stunde, dreiviertel Stunde zu sprechen oder mit tiefen Know-how zu glänzen. Also geht man eben bei automatisch und guckt ein bisschen links und ein bisschen rechts, das Wissen einfach breiter aufzustellen. Das heißt, ihr kommt automatisch in die Situation. Ich habe das Problem XY gelöst. Auf diesem Weg dahin ist zu lösen, habe ich mir aber noch 3000 andere Themen angeguckt und mein Wissensschatz ist nach diesem Lösen des Problems einfach viel größer als es vorher gewesen ist. Ich muss mich für ein Thema bei einem Vortrag reinarbeiten, weil ich eben mit Wissen glänzen möchte. Und all das sind aus meiner Sicht geht auch in die gleiche Richtung. Zahlt auf die gleiche Geschichte ein. Wenn ihr eben in der Community unterwegs seid, ... ... euch mit Themen beschäftigt, ob das eben das ... Thema ist, wie mache ich einen Podcast, wie mache ich einen Videoformat, wie mache ich einen Blog. Aber eben auch wirklich für dieses eine Thema, ... ... für das ihr brennt, geht ihr halt immer wieder mit ... mehr Wissen raus und auch das ist einfach ein wertvoller ... Abfallprodukt aus der Community, dass ihr einfach mit dem Wissen wiederum in der Community glänzen könnt, vielleicht in euren Projekten glänzen könnt, Thema Videoschnitt bei der nächsten Familienfeier glänzen könnt, weil ihr sagt, das habe ich so bisschen gemacht, ich nehme das mal in die Hand. bin mal gespannt, ob man das hört gleich. Ja, ich auch. Also es bringt euch auf jeden Fall unheimlich weiter, weil ihr auch lernt, euch mit Themen auseinanderzusetzen. Wie erarbeite ich eben eine Problemstellung? Wie erarbeite ich eine neue Technologie? Also unzählige, unzählige Geschichten. Absolut. Was wir bei der ganzen Thematik nicht vergessen wollen oder haben wir noch was? Oder machen wir noch einen Sprung? Nee, ich bin noch bei der persönlichen Entwicklung. Das wäre jetzt nämlich so ein Sprung gewesen. Frage an dich, Michael. Was hat dir persönlich die Community-Arbeit gebracht? Also wenn ich nur auf mich bezogen bin, ganz klar, ich kann inzwischen ohne Probleme vor Menschen reden. Ich habe keine Angst, ob ich jetzt irgendwo vor 10 Menschen rede, vor 20, vor 200. Ja, je mehr Leute es werden, desto nervöser werde ich auch. Aber ich habe schon auch so meine Routinen und ich glaube, ist das, was dabei rauskommt. Ich habe meine Routinen, mit denen ich einfach das ganze Thema angehen kann und dann weiß ich, ich stehe auf einer Bühne, ich bin in einem Livestream. Ich präsentiere Inhalte, egal auf welcher Form, auch in dieser Form hier, dass ich dann einfach sicher bin und dass ich ein einigermaßen sicheres Reden auch habe. Ich habe immer noch viele AMs drin, das merke ich immer beim Schnitt von dem Podcast. Aber grundsätzlich merke ich schon auch, es ist was anderes, auch eine andere Art und Weise der Präsentation. Ich rede jetzt anders. betone Sachen anderes. Ich fruchtel mit meinen Händen rum, damit ein bisschen unterstützt wird, wenn ich etwas sage. Solche Geschichten, das ist eine Entwicklung und das war auch genau der Punkt, ich noch mit aufgreifen wollte. Der bei mir auch eine konstante Entwicklung gemacht hat und auch immer noch macht. Auch die Art und Weise, wie man Folien aufsetzt. Also, schon anders. Definitiv, ja. Nee, kann ich auch nur so unterstreichen. Weil abgesehen von Community hat es mich im beruflichen Kontext und das vergessen häufig Leute oder vielleicht haben sie das gar nicht auf der Uhr, sondern sagen, das ist Community, das ist persönlich, das ist Freizeit. Wie soll ich in meinem Beruf davon antizipieren? Natürlich, wenn ich eben jetzt nicht in der Rolle bin, dass ich beim Kunden etwas präsentieren muss, ein Verbinär für meinen Arbeitgeber machen muss oder, oder, wird es mit Sicherheit andere Topics geben, wo ihr beruflich auch nach vorne kommen, dank der Community-Arbeit. Aber in meiner Jobrolle als Cloud-Architekt bin ich eben häufig in der Situation, dass ich auch zum ersten Mal mit Kunden spreche über ein Thema. da bin ich genau bei dem, was du sagst. bringt einfach dieses häufig auf der Bühne stehen, Vorträge vorbereiten, sich für den Vortrag vorbereiten. Also nicht, dass ihr meint, Thorsten und Michael, also wobei da kann ich auch wieder nur für mich sprechen. Die reißen das alles so locker runter oder so, die machen halt so eine Session, das hört sich alles so easy an. Also für mich ist so ein Vortrag auch einfach A, viel Vorbereitungszeit, den Vortrag an sich vorzubereiten, sich in die Themen einzulesen, wie ich es gerade schon gesagt habe. Für mich gehört aber auch genauso dazu nach wie vor, ein, zwei Trockenläufe zu Hause zu machen, die Technik zu üben, die Übergänge, wie ist jetzt die Überleitung von Folie 7 zu Folie 8, die Demo durchzugehen und dadurch kommt ihr automatisch uh vertieft ihr euer Wissen nochmal, lernt für euch die Techniken freizusprechen, zu präsentieren und das wiederum kann ich sehr gut in meinem Job verwenden und anwenden und von daher ist es ja, es ist viel Freizeit, die drauf geht für solche Themen, aber ich kann es eben in meinem Beruf mitnehmen und das finde ich einfach großartig. Ja, das finde großartig. Ich gehe da ein bisschen anders ran als du. So muss jeder seinen Weg finden irgendwie, ne? Ich habe halt ganz viel Storytelling in meinem Kopf. Und ich weiß, wenn ich einen Probelauf mache, dann wird der zweite Probelauf wieder komplett anders sein und dann wird der dritte Probelauf anders sein und dann wird das Live noch mal anders sein. Aber das, du meinst mit Demos vorbereiten, Inhalte vorbereiten, die ich präsentieren möchte, auch zu wissen, was auf meinen Folien ist, auch zu sehen, ob das alles so läuft, was auf den Folien ist, wie ich mir das vorstelle, dass die Geschichte rund ist. Weil das klicke ich ja schon durch, auch ohne dass ich einen Probelauf mache. Und trotzdem kann es passieren, dass Sachen einfach nicht funktionieren. Dass mal eine Demo nicht funktioniert. Dass vielleicht auch dann trotzdem mal, weil ihr in letzter Minute noch was umgeschoben habt, die Animation auf den Slides nicht funktioniert. Auch das ist etwas, womit man dann in diesen Situationen lernt, umzugehen. Einer meiner ersten Präsentationen habe ich aus dem Publikum jemanden gehabt, der offensichtlich nochmal im Job länger und tiefer in dieser Thematik war, der ich gesprochen habe. Und er hat nochmal Ergänzungen mit dazu gebracht. Und dann stand ich da vorne und hab mir so gedacht, ja cool, ist quasi... Wolltest du übernehmen. Was ich jetzt hier erzähle ist quasi auch wieder nur so halb gut, weil eigentlich fehlt dann da nochmal so bisschen Wissen. Und im Nachgang habe ich dann reflektiert, dass es gar nicht schlimm ist, weil am Endeffekt... Bei vielen, vielen Events, die wir machen, für die Community, geht es ja die Community, den Austausch. Und dann stehe ich auf einer Bühne und dann gibt jemand nochmal Informationen mit, die ich herzlich gerne mit aufnehme, weil dann lerne ich was. Also wenn ihr mich dabei mal erlebt und ich sage, ich habe jetzt wieder was gelernt, dann sage ich das nicht als Floskel, weil ich das mal gelernt habe, sondern weil ich dann tatsächlich festgestellt habe, cool. wieder ein Aspekt, den du noch nicht hattest ... oder den du noch nicht betrachtet hast. Und das hilft mir dann auch wieder ... für die Entwicklung und gleichzeitig stärkt das die Community, die damit dabei ist. Also finde ich cool. Ein Aspekt, den du dann halt auch wieder ... mit nach Hause nehmen kannst, ... um es bei dir noch mal durchzuprüfen ... oder noch mal nachzulesen, zu vertiefen. Und irgendwann wird die Situation kommen, ... du genau dieses Wissen wieder abrufen wirst ... und du dich erinnern wirst ... ... auf der Konferenz, auf dem Meetup. Da ist die Fragestellung gewesen und vielen Dank. Wer auch immer du gewesen bist, aber es hat mir heute jetzt in diesem Augenblick geholfen, dass ich da stand und du mir aus dem Publikum gesagt hast, da gibt es noch einen Aspekt XY. Ja. Und dann gibt es ja auch noch diese Variante, dass ihr vielleicht gar nicht auf die Bühne geht, als Programmierer irgendwo vielleicht seid und vielleicht was entwickelt habt. Wenn ihr das auf Git stellt oder ein anderes Repo, womit ihr dann interaktiv austauschen könnt, ich will jetzt hier nicht nur auf Git habt, es gibt andere Varianten auch. Aber wenn ihr da... wenn der es veröffentlicht und anderen Zugang dazu gibt und die wiederum sagen, hey, das ist ein total cooles Projekt, ich hätte ja einen Vorschlag, ich sehe, was du da an Binaries hast und ich arbeite mal was dazu und stelle mal einen Request, dass du das mit aufnimmst, dann habt ihr genau das, weil dann habt ihr wieder andere Menschen, die dafür sorgen, dass das, was ihr als Inselidee habt, auch nochmal wachsen lassen könnt. Und auf einmal habt ihr eine Zusammenarbeit in einem Produkt. Ein Produkt ist schon das Richtige dann am Endeffekt, auch wenn ihr es vielleicht nicht verkauft. ihr habt ja Projekt. Etwas, mit dem ihr... Und mir hört sich so fertig an. Ja, deswegen habe ich auch ein bisschen gestruggelt. Und es klingt nach, ich habe ein Preisschild dran. Also, dass ihr dann ein Projekt habt, dem ihr die Informationen nicht nur alleine bereitgestellt habt, sondern aus eurer Idee ist vielleicht etwas gewachsen, was für die Community mit dem Fokus darauf ganz viel Mehrwert bietet. Da denke ich an den Ugo zum Beispiel, der ja unheimlich viele Tools im Intune Bereich entwickelt hat, auch gerade in Mac-Lösungen, ihr habt die Sendung vielleicht bei uns gesehen. Also da ist einfach schon ganz, ganz viel auch, was ihr aus meiner Sicht mit positiven Einfluss... haben könnt. Guck dir den M365 Call Visualizer von Martin Heuser, an den wir auch schon mehrfach hatten. Oder die Rufnummernverwaltung von ihm. Rufnummernverwaltung. Also so kleine Projekte, die mal klein gestartet sind, mittlerweile einen so hohen Stellenwert in der Community haben, wo das Produkt halt auch oder das Tooling weiterentwickelt wird permanent, weil natürlich auch der Hersteller die Plattform dazu immer weiterentwickelt, neue Features reinbringt. Das ist einfach spannend zu sehen, die Entwicklung von so einem Community-Projekt. Und das sollen jetzt nur ein paar Beispiele sein. Weil wir für uns halt reflektiert haben, dieses hier, also das da, das ist ganz cool, aber das ist quasi nicht das, was Community ausmacht, weil Community startet eben viel früher. Das kann ein Ergebnis sein, aber auch da unsere Erfahrung zeigt, wann immer jemand sich hinsetzt und sagt, ich möchte MVP werden, also ich nehme das als Ziel und will MVP werden, der hat meistens den falschen Ansatz und das läuft auch nicht gut. Das ist aus unserer Sicht tatsächlich der falsche Weg, weil auch sehr viel persönliches Interesse kommt. Wir haben auch mit dem Talk nicht angefangen, MVP zu werden, sondern einfach weil wir Austausch hatten. weil wir was für die Community beitragen wollten. Genau. Nach wie vor beitragen, wie man sieht. Genau. Und deswegen geht das Ganze, geht dem Ganzen sehr entspannt entgegen. Völlig unverkrampft, ohne ein bestimmtes Ziel zu haben, geht auch damit los, auch das ist ein Lessons Learned, muss ich sagen, geht auch damit los, dass ihr gar nicht sagt, ich möchte jetzt zwingend 10 Blogs pro Tag rausbringen oder ich möchte so und so viele Videos rausbringen, sondern guckt, dass es für euch ein Rhythmus ist, der für euch passt. Das kann einmal im Jahr sein, das kann einmal im Monat sein, das kann alle fünf bis acht Wochen sein und wenn ihr gar keinen Rhythmus habt, auch fein. Es geht eher darum zu reflektieren, wofür mache ich das, was ist mein Antrieb? Was ist der Mehrwert für andere? und nicht dafür, dass ich irgendeinem Titel hinterherjage? Ja, schöne Worte. Ich hoffe, das hat jemand aufgenommen. Also, wenn auch ihr vielleicht Interesse daran habt, der Community teilzunehmen, seid ermutigt, schaut euch um nach Meetups, nach Communities, beteiligt euch. meldet euch vielleicht auch bei uns, wenn ihr sagt, wir brauchen hier nochmal Unterstützung, wir haben eine Idee, sind aber nicht so ganz sicher. Nutzt die Möglichkeiten, auch das ist Community, sich gegenseitig zu unterstützen und über Ideen zu diskutieren und sich auszutauschen. ja, seid einfach mutig, traut euch, startet ein Ding und guckt mal, wie es wird und ich bin mir sicher oder wir sind uns sicher, da können dann auch große Sachen entstehen. Und auch das ist wichtig, auch wenn es jetzt nicht der Top Download auf GitHub ist, euer kleines PowerShell Skript. Auch damit müssen wir alle zurechtkommen und lernen. Auch wir haben da so unsere Projekte, wo wir dachten, das wird jetzt einschlagen wie eine Bombe und am Ende des Tages. Aber ihr werdet sehen, vielleicht bekommt ihr dann nicht direkt eine Reaktion, aber in drei Monaten oder in sechs Monaten eine Reaktion. Für euch ist es einfach dokumentiert als Wissensding. und in sechs Monaten erinnert ihr euch, Mensch, da ich mal einen Skript zu geschrieben, das habe ich da abgelegt, kann ich nochmal reingucken oder, oder, oder. Also da einfach nicht enttäuscht sein, wenn ihr nicht direkt in den ersten 24 Stunden 1000 Thumbs Up habt und 48.000 Contributor auf eurem Reboot habt. Das ist auch ganz spannend, der Frankarius hat ja mal angefangen mit seinem inzwischen relativ berühmten MSX FAQ, wo er einfach nur niedergeschrieben hat für sich, was er so an Lessons Learned hat und das hat er einfach dann öffentlich gemacht. Das ist eigentlich seine eigene persönliche Wissensdatenbank. Also auch da gar nicht mit dem Antrieb gestartet, dass das für die Community irgendwas Großes werden sollte. Er hat halt dann vielen Sachen rumgebaut und rumgetestet und hat dann Sachen festgestellt. Und genau das ist etwas ... wo wir euch eben auch ermutigen wollen. Und wenn ihr sagt, ja, ihr zwei, ihr seid jetzt beim M365 Thema. ihr habt aber ein völlig anderes Thema. Habt bitte keine Scheu. Ich habe noch keinen Menschen in der Community erlebt, der oder die einfach abgeblockt hat, die nicht bereit waren, irgendetwas an Input mitzugeben, Unterstützung mitzugeben, je nachdem, was ihr braucht. auch mit euch einfach zu sprechen, Ideen vielleicht mitzugeben, wie man an Sachen herangehen kann. Das ist etwas, egal in welcher Community, wenn die Leute... da sind, Wissen zu teilen, dann tun sie das gerne und dann tun sie das auch zu jedem neuen, zu jeder neuen Person und auf gar keinen Fall bitte scheu haben. Einfach offen reingehen. Das macht jeder gern von uns. Damit würde ich sagen, hast du noch ein Thema? das war das, was wir euch mitgeben wollten. Ich freue mich, wenn wir euch dann demnächst in der Community miterleben dürfen. Damit würde ich ganz klassisch auf unsere Verabschiedung gehen. Teilt es gerne mit allen, die etwas über die Community und die Beweggründe in der Community etwas zu tun lernen wollten. Und natürlich mit Hund, Katze, Maus, Oma, Opa, Onkel, Tante. damit bis zum nächsten Mal. Ciao!